DigGaH steht für „Digitaler Schutz vor sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Hörbehinderung“. Kinder und Jugendliche mit Taubheit/Hörbehinderung sind für sexualisierte Gewalterfahrungen besonders vulnerabel. Das Projekt „DigGaH“ stellt aus diesem Grund junge Menschen mit Taubheit/Hörbehinderung in den Mittelpunkt.
Hier folgt ein kurzer Einblick in die Struktur und die Arbeitspakete des Projekts:
* Änderung: Statt der Webseite Trau Dich! wird die Webseite Ben und Stella wissen Bescheid angepasst (s. Text).
1 - Datenerhebung
2 - Anpassung
Ben und Stella wissen Bescheid
3 - Fortbildung von pädagogischem Personal
Die Prävalenz und Risikofaktoren von sexualisierter Gewalt im Internet bei Kindern und Jugendlichen mit Taubheit/Hörbehinderung sollen erfasst werden.
Die Webseite Ben und Stella wissen Bescheid der DGfPI wird um das Thema „digitale sexualisierte Gewalt“ erweitert.
Die Ergebnisse aus den Arbeitspaketen 1 & 2 werden in ein Fortbildungsprogramm für pädagogisches Personal umgesetzt. Die Fortbildung steht nach Abschluss des Projekts über das ZiBB in Dortmund zur Verfügung.
12-17 jährige Schüler:innen werden an verschiedenen Schulen mit der Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation in einer Kombination aus Fragebogenerhebung und Einzelinterviews befragt.
Die Ergebnisse aus Arbeitspaket 1 werden in einem mehrstufigen, partizipativen und auf qualitativen Methoden basierenden Prozess auf die Webseite Ben und Stella wissen Bescheid übertragen.
Das Fortbildungsprogramm wird entwickelt und mit einem Pretest-Posttest-Design mit Experimental- und Kontrollgruppe evaluiert.
Kontakt
Prof.in Dr. Laura Avemarie
Lehrstuhl für Sonderpädagogik – Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation einschließlich inklusiver Pädagogik
Ludwig-Maximilians-Universität München
Leopoldstraße 13
80802 München
Tel.: +49 89 2180-5118
FKZ: 01SR2002